ÜBER UNS
Philharmonisches Bierzelt
Klassik trifft Bierzelt – am 25. April 2027 geht es in die nächste Runde!
Mit dem ersten Philharmonischen Bierzelt hat die Landkreismusikschule Cham 2024 gezeigt, dass klassische Musik, Filmmusik und Bierzeltatmosphäre wunderbar zusammenpassen. Die besondere Mischung aus bekannten Melodien, großem Orchesterklang und ungezwungener Atmosphäre kam bei Jung und Alt bestens an. Umso schöner, dass das Philharmonische Bierzelt 2027 eine Fortsetzung findet.
Am Dirigentenpult steht erneut Andreas Fellner aus Österreich. Mit seiner charismatischen und mitreißenden Art führt er das Orchester der Landkreismusikschule Cham, das Torelli-Orchester und den Chor „Lehra & mehra“ zu einem fulminanten Klangkörper zusammen.
Ein besonderer musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Sopranistin Katja Stuber, die zugleich als musikalische Patin des Philharmonischen Bierzelts 2027 in Erscheinung tritt.
Die Schirmherrschaft übernimmt Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker.
Das Publikum darf sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit bekannten und beliebten Werken aus Oper, Film und Klassik freuen – mit großer Besetzung, viel Spielfreude und einer Atmosphäre, die klassische Musik einmal ganz anders erleben lässt.
Philharmonisches Bierzelt 2027 – ein besonderer Konzertabend für Musikfreunde und alle, die es werden wollen.
Schirmherr: Staatsminister der Finanzen und für Heimat, ABLERT FÜRACKER, MdL
„Wenn ein Bierzelt zum Konzertsaal wird, zeigt sich, wie überraschend, lebendig und vielfältig Kultur sein kann: Das Philharmonische Bierzelt in Cham verbindet die zünftige Atmosphäre eines bayerischen Bierzelts mit der beeindruckenden Klangfülle sinfonischer Musik. So wird das Bierzelt zur großen Bühne, und klassische Musik kommt unmittelbar zu den Menschen – mitten in der Heimat. Dieses außergewöhnliche Konzert zeigt eindrucksvoll, welch wertvollen Beitrag die Landkreismusikschulen zu einem vielfältigen und wohnortnahen Kulturleben im ländlichen Raum leisten. Es freut mich sehr, für die zweite Auflage des Philharmonischen Bierzelts die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen und damit den großartigen Einsatz aller Beteiligten für dieses einzigartige Kulturprojekt zu würdigen.“
Albert Füracker, Bayerischer Finanz- und Heimatminister
Dirigent: Andreas Fellner
1981 In Wien geboren, erhielt Andreas Fellner schon als Kind eine vielseitige musikalische Ausbildung. Er nahm Klavier-, Kontrabass und Schlagzeugunterricht und sang in verschiedenen Chören.
Sein erstes Studium schloss Andreas Fellner in der Schlagzeugklasse von Peter Sadlo am Mozarteum Salzburg ab. In dieser Zeit spielte er als Pauker in verschiedenen Orchestern und entwickelte großes Interesse fürs Dirigieren. Nach dem anschließenden Dirigierstudium bei Georg Mark in Wien ging Andreas Fellner als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Anhaltische Theater Dessau. Danach folgten Engagements als Kapellmeister am Theater Krefeld Mönchengladbach und als Chefdirigent der Landeskapelle Eisenach.
Andreas Fellner war Dirigierstipendiat des Gustav Mahler Jugendorchesters und assistierte Marc Albrecht an der Bayerischen Staatsoper München und Simone Young an der Wiener Staatsoper. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig mit folgenden Orchestern: Beethovenorchester Bonn, WDR-Sinfonieorchester Köln, Gürzenich-Orchester Köln, Düsseldorfer Symphoniker, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der Neuen Philharmonie Westfalen. Von 2018 bis 2022 war Andreas Fellner darüber hinaus Dirigent des Kinderorchesters NRW.
In den letzten Jahren dirigierte Andreas Fellner Operncamps der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen zu Oedipe , Elektra, Tosca und Aida. An der Bayerischen Staatsoper München hat er erst kürzlich die Uraufführungspremiere der Kinderoper „Spring doch“ von Gordon Kampe dirigiert.
Musikalische Patin: Katja Stuber
Die in Roding geborene Sopranistin studierte in München und Saarbrücken bei Prof. Dr. Dr. hc Christian Gerhaher und Prof. Ruth Ziesak. Weitere Impulse erhielt sie durch Kurse und Unterricht bei Margreet Honig in Amsterdam.Festengagements führten sie ans Gärtnerplatztheater München, ans Staatstheater nach Darmstadt und von hier aus als Gast an die Theater nach Wiesbaden und Bonn, sowie an die Theater nach Heidelberg, Augsburg und Kiel.
Katja Stuber feierte ein viel beachtetes Debüt bei den Bayreuther Festspielen, wo sie in der Rolle des Jungen Hirten in Wagners „Tannhäuser“ (unter Thomas Hengelbrock, Christian Thielemann und Axel Kober), sowie als Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“ unter Christian Thielemann sang. Bei den Salzburger Festspielen war die Sopranistin in Mozarts Requiem unter Thomas Hengelbrock zu hören und kehrte mit der Partie der „Belinda“ (Purcell: Dido und Aeneas) dorthin zurück.
Die gefragte Konzertsolistin singt bei verschiedenen Festivals und Konzerten im europäischen In-und Ausland mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, Akamus Berlin, La Banda, B‘rock oder Le Concert des Nations unter Dirigenten wie Daniel Harding, Peter Dijkstra, Howard Arman, Giovanni Antonini, Herbert Blomstedt, Jordi Savall, Mirga Grazinyte-Tyla u.v.m. Engagements führten sie 2026 u.a. in die Tonhalle Zürich für Haydns „Schöpfung“ mit dem Tonhalle Orchester und in die Meistersingerhalle Nürnberg für Weihnachtskonzerte mit den Regensburger Domspatzen. In 2027 wird Katja Stuber in Schumanns „Faust-Szenen“ in der Elbphilharmonie Hamburg und in der Philharmonie Luxembourg mit Thomas Hengelbrock zu hören sein.
Opern- und Konzertaufzeichnungen, sowie eine Lied-Solo-Aufnahme sind bei Labels wie SONY, Oehms-Classic, Deutsche Harmonia Mundi, Naxos und cec-music erschienen. Zuletzt wurde eine Einspielung des Bach‘schen Weihnachtsoratorium mit La Capella Reial de Catalunya unter Jordi Savall veröffentlicht.
Seit dem Wintersemester 2017/18 ist Katja Stuber hauptamtliche Dozentin für Gesang an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg.
